Der Beginn in Frankfurt vor ca. 160 Jahren

In den Annalen wird berichtet:
„Am 3. Juli 1851 ließ sich der methodistische Prediger Engelhardt Riemenschneider in Frankfurt nieder. Ein einsamer Mann in der Stadt der Hochfinanz und des internationalen Handels, in der bildungs - und weisheitsstolzen Stadt, der Geburtsstadt Goethes.“

Frankfurt war sein Ziel, da er sich hier eine gewisse Unterstützung durch die Herrnhuter (Familie von Peter Böhler) und  Hugenotten im nahegelegenen Friedrichsdorf erhoffte. Diese wurde auch sehr nötig, wie sich bald herausstellen sollte.

Monate verstrichen bis er von der Behörde eine Erlaubnis zum Predigen erhielt. Als er auf dem Polizeizimmer sagte, er sei Missionar, antwortete man ihm: „Da sind sie am unrechten Platz, denn hier in Frankfurt sind alle Christen!“ Der amerikanische Konsul Greby, selbst früher Methodist, erwirkte schließlich die Genehmigung.

Das Werk nahm seinen Lauf. Man kann sagen „die Arbeit der deutschen Methodisten in Amerika war die Voraussetzung für die Entstehung der Methodistenkirche in Deutschland und der Schweiz.“

Prediger Ernst Pucklitzsch kommt nach Neuenhain 1867

Schon bald wurden im Umkreis Frankfurts neue Predigtplätze angegangen. Doch es dauerte noch 16 Jahre bis Prediger Pucklitzsch nach Neuenhain kam. Im Kirchenbuch der Frankfurter Gemeinde, in dem von den nahezu 10 Predigtplätzen im Umkreis berichtet wird, erscheint in einem kurzen Hinweis die Nachricht, dass in Neuenhain 1867 vor einer großen Zuhörerschaft das Evangelium verkündigt wurde.

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