Diakonie in der Gemeinde - Bericht aus der Diakoniestation

Logo: Auto-Strichzeichnung mit dem Schriftzug 'PFlege unterwegs'

Bei meiner Arbeit in der Diakoniestation bin ich mittendrin in der praktischen Umsorgung alter und hilfsbedürftiger Menschen. Ich leite den Bereich mit 8 nichtexaminierten Pflege- und Hauswirtschaftskräften. Ich nehme die Anfragen neuer Kunden auf, besuche sie und ermittle ihren Hilfebedarf. Dann teile ich sie den entsprechenden Kolleginnen zu oder nehme sie in meine eigene Runde auf, die ich auch täglich noch bis mittags fahre. Zusätzlich bin ich für unser Angebot der stundenweisen Betreuung von dementen Menschen zur Entlastung der pflegenden Angehörigen antwortlich und koordiniere auch hier den Hilfsbedarf mit unserem möglichen Angebot. Meine Kolleginnen und ich sind Pflegerin, Haushaltshilfe und Seelsorgerin in einer Person und mitten in die Familien und ihre Sorgen, Nöte und Freuden hineingenommen.

Cornelia Trick habe ich es zu verdanken, dass ich 1990 nach dem Abschluss meiner Prüfung zur Hauswirtschafterin von der freien Stelle bei der Diakoniestation in Bad Soden erfuhr. Die Arbeit im Umgang mit hilfsbedürftigen und vor allem auch alten Menschen hat mich von Anfang an begeistert und sich im Laufe der Jahre immer mehr zu meinem Traumberuf entwickelt. Meinen Glauben ganz praktisch zu leben, ist für mich schon immer ganz wichtig gewesen, und dies kann ich bei meinem täglichen Umgang mit so vielen unterschiedlichen Menschen auf wunderbare Weise tun. Ich fühle mich von Gott genau an diesen Platz gestellt und freue mich sehr, dass mir dies gegeben ist.

Die Diakoniestation Vortaunus als zu unserer Gemeinde fest zugehörig zu sehen, Raum zu geben über die Arbeit regelmäßig erzählen zu können, für diese oft auch schwere Arbeit zu beten und sie zu begleiten, ist mir wichtig. Zur stundenweisen Betreuung hilfsbedürftiger Menschen zur Entlastung der Angehörigen suchen wir momentan ganz konkret noch auf der Basis geringfügiger Beschäftigung MitarbeiterInnen.

Jutta Voigt

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