Vortrag "Natürliche Gemeindeentwicklung" am 14.03.2015

Pastor Klingel und Markus Weber sitzen am TischFast 30 Gemeindemitglieder trafen sich am 14.3. im Kaminzimmer, um von Markus Weber (der 10 Jahre lang Pastor in der EmK Mainz-Kostheim war) zu erfahren, was Natürliche Gemeindeentwicklung ist.

Wie sehen wir unsere Gemeinde? Welche Stärken und Schwächen haben wir als Gemeinde? Was tun wir als Gemeinde, damit wir uns – und andere Menschen sich auch – in der Gemeinde wohlfühlen?

Mit diesen Fragen beschäftigten wir uns den Nachmittag über. Zu Beginn wurden wir selber gefordert aufzuschreiben, wie wir uns Gemeinde “träumen”. Nach einer anregenden Diskussion wurde es schwieriger: Welche Werte sind für eine Gemeinde wichtig? In der Kleingruppe mussten wir uns auf 2 Werte einigen – was wieder zu sehr lebhaftem Austausch führte.

Wenn unsere Träume von Gemeinde unterschiedlich sind, kann es passieren, dass wir alle an unterschiedlichen Gemeinden bauen. Wenn wir aber gemeinsam das Potential nutzen, das da ist und wenn wir nach den biblischen Prinzipien leben, werden wir ein „Von-Selbst-Wachstum“ erleben.

Strichzeichnung: Ein Fass mit unterschiedlich langen Dauben, gefüllt bis zum Ende der kürzesten DaubeDas Prinzip der Neuen Gemeindeentwicklung ist kein Programm und kein Modell, sondern es geht darum, dass möglichst alle Gemeindemitglieder sich ihre  Gemeinde anschauen und verstehen lernen, was dort alles geschieht – damit man anschließend an dem am wenigsten ausgeprägten Bereich weiter arbeiten kann.

“Wir sollten verstehen, was wir tun, wenn wir tun, was wir tun!”

Mir hat neben vielen anderen auch zu überdenkenden Bildern zu Gemeinde das Bild der "Minimum-Tonne" am besten gefallen: Eine Tonne kann nur so weit gefüllt werden, wie ihre kürzeste Daube ist. Möchten wir, dass Gemeinde insgesamt wächst, müssen wir uns um die Mitglieder/Gruppen/Bereiche kümmern, die am meisten Wachstum brauchen. Über dieses Thema werden wir bestimmt noch öfter und ausführlicher in der Gemeinde sprechen - damit wir wachsen!

Zum Abschluss gab es in sehr angeregter Gesprächsrunde noch leckere Pizza, von Christine und Jakob Detka zubereitet.

Maria Kuck

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